Wälzlagerraum

Der Wälzlagerraum


Kugeln richtig schön rund machen ...

... das war die treibende Kraft hinter F. Fischer, um eine der ersten Präzisionskugelschleifmaschinen zu entwickeln, die "Präzisionskugeln" in Serie herstellen kann.


Bereits vor der industriellen Fertigung gab es Bedarf an Kugeln. Die Beispiele sind vielfältig und reichen von gedrechselten Holzkugeln zum Kegeln über Kugeln im Goldschmiedehandwerk bis zu Kanonenkugeln aus Stein oder Eisen.


Vorindustrielle Serienfertigung für Munition fand etwa im Schrotturm statt, steinerne Kugeln wurden in Kugelmühlen rundgeschliffen - die heutige Kugelherstellung umfasst den Begriff der Geschossherstellung nicht mehr.


Die industrielle Fertigung von Kugeln in Kugelfabriken unter Verwendung von Maschinen nach dem Prinzip der Fließfertigung begann um 1900. Damals etablierten sich die ersten industriellen Kugelhersteller wie Friedrich Fischer, die sich mit der Massenproduktion von Stahlkugeln (Wälzkörper, Wälzlager) befassten. Eine ganze Region (Schweinfurt, Unterfranken) bis in das angrenzende Hessen entwickelte sich als Zentrum der Wälzlagerherstellung mit ihren Zulieferbetrieben. Auch Fulda war und ist bis heute ein bedeutender Standort der Kugelproduktion.

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