Die Geschichte der Firma Sachs

1867 wurde Ernst Sachs am 22. November in Petershausen bei Konstanz geboren. Zunächst kurze kaufmännische Lehre, dann Ausbildung in Fein- und Präzisionsmechanik.


1889 Übersiedlung nach Frankfurt. Sachs‘ große Zeit als Rennfahrer und Radsportler. Erste Begegnung mit Schweinfurt bei Rennveranstaltungen. Ein schwerer Radsturz in Frankfurt, der zu einem komplizierten Bruch des linken Unterschenkels führt, zwingt Sachs, in der Folgezeit dem Radsport zu entsagen.


1894 Nach einem Kuraufenthalt in Bad Kissingen kommt Sachs im April nach Schweinfurt. Arbeit als Mechaniker und Verkäufer. Erste Konstruktionsversuche für eine Fahrradnabe. Erstes Patent am 23. November auf „Fahrrad-Kugellager mit verschiebbarer Kugellauffläche“ (quasi Geburtstagsgeschenk).

1894 1. August Gründung der „Schweinfurter Präcisions-Kugellagerwerke Fichtel & Sachs“, Rechtsform der Gesellschaft: oHG. Karl Fichtel übernimmt die kaufmännische, Ernst Sachs die technische Leitung des Unternehmens.

  • Gründungskapital: 15.000 Mark

  • Produktionsstätte: Ein kleines einstöckiges Haus

  • Arbeitskräfte einschließlich Sachs und Fichtel Ende 1895: zehn


1896 Fichtel & Sachs entlohnen wöchentlich bereits 70 Arbeiter. Tägliche Nabenproduktion: 50 – 70 Stück


1903 Nach achtjähriger Konstruktionsarbeit und acht verschiedenen Naben-Vorläufern gelingt Sachs der große Wurf: die „Torpedo“-Freilaufnabe. Der Betrieb wächst in atemberaubender Schnelligkeit.


1904 Jahresproduktion Saison 1904/ 1905: 250.000 Torpedo-Naben. Ende des Jahres steigt die Arbeiterzahl auf 900. Wilhelm Höpflinger, der Schwiegervater von Sachs, erhält ein Patent auf den ersten brauchbaren Kugelkäfig, der noch heute in der Kugellagerindustrie verwendet wird.


1905 Jahresproduktion Saison 1905/ 1906: 382.000 Torpedo-Naben. Zahl der Beschäftigten: 1800.

1905 Entwicklung der ersten Mehrgang-Nabe. Neben den Fahrrad-Naben entstehen bei Fichtel & Sachs auch Präzisionslager für Automobile und für die Maschinenindustrie.


Über 100 Patente erwirbt Sachs auf diesem Gebiet, so dass er als der schöpferischste Erfinder im zähen Ringen um die Entwicklung der modernen Lager gelten darf. Auf fast allen Automobil-Rennen stellen Wagen mit Sachs-Lagern die Sieger.


1908 Jahresproduktion Saison 1907/ 1908: 482.000 Naben. Zahl der Beschäftigten: 1.640. Auch die letzten Rennfahrer, die bisher auf starre Naben schworen, steigen auf Torpedo um.


1909 Ernst Sachs wird zum Königlich Bayrischen Kommerzienrat ernannt.


1911 Tod von Karl Fichtel am 8. September


1912 Um den hohen Zöllen zu begegnen, erwirbt Sachs ein Zweigwerk in Tschirnitz in Böhmen. Etwas später entsteht eine Tochterfabrik in Lancaster in den Vereinigten Staaten.


1914 833.000 Naben werden in der letzten Vorkriegssaison von Sommer 1913 bis Kriegsausbruch fabriziert. Während der vier Kriegsjahre steigt die Zahl der bei Fichtel & Sachs Beschäftigten von 3.000 auf rund 8.000. Neben Naben und Kugellagern aller Art werden in Schweinfurt Rüstungsprodukte hergestellt. Ernst Sachs und seine Frau Betty richten in Schweinfurt ein Lazarett ein, das von ihnen finanziert wird.


1915 Erster Spatenstich zum Bau der heutigen Werksanlagen.


1917 Sachs wird zum Geheimen Kommerzienrat ernannt. An seinem 50. Geburtstag spendet Sachs 100.000 Mark für die Errichtung eines Hallenschwimmbades in Schweinfurt. An seinem 60. Geburtstag folgen weitere 400.000 Mark, und zwei Jahre später entschließt sich Sachs, die gesamte Finanzierung allein zu übernehmen. (Fertigstellung und Eröffnung des Bades 1932).

1919 Aufbau einer großen Lehrlingsabteilung


1920 Die Firma Fichtel & Sachs feiert ihr fünfundzwanzigjähriges Bestehen. Die schweren Wunden, die Krieg und Folgen des Versailler Vertrages geschlagen haben, führt zu einer starken Reduzierung der Produktion und der Beschäftigtenzahl (5.000). Immerhin werden in der Saison 1919/ 1920 bereits wieder 551.000 Fahrradnaben hergestellt.


1923 Im Inflationsjahr erfolgt die Umwandlung der Fichtel & Sachs in eine Aktiengesellschaft. Das Grundkapital beträgt 100 Mio Mark. Als Gründer der AG firmieren neben Ernst Sachs, seine Frau Betty Sachs, seine Mutter Lina Sachs und Frau Theolinde Fichtel, sowie die ebenfalls neu gegründete Sachs GmbH München, die Holdinggesellschaft des Unternehmens.


1925 Ernst Sachs erhält die Ehrendoktorwürde der Technischen Hochschule München verliehen.


1927 Um die Jahreswende 1927/1928 beträgt die Beschäftigtenzahl bei Fichtel & Sachs 9.026. Dies ist der Höchststand seit Bestehen der Firma. Die Nabenfertigung umfasst 67% der Gesamproduktion; 33% entfallen auf die Wälzlager. Sachs errichtet eine eigene Altersversorgung für Arbeiter des Werkes: die Ernst-Sachs-Hilfe. Das Gründungskapital beträgt 450.000 Mark; es wird kurze Zeit später auf 950.000 Mark aufgestockt. Ernst Sachs wird Ehrenbürger von Schweinfurt.


1929 Zollpolitische Maßnahmen und der Zerfall der so genannten Kugellager-Konvention veranlassen Ernst Sachs zum Verkauf seiner Kugellager-Produktion an den schwedischen Kugellagertrust (SKF). Ernst Sachs wird Aufsichtsratsvorsitzender des neuen Unternehmens „Vereinigte Kugellagerfabriken“ (VKF). Aus der Verkaufssumme bestreitet Sachs die Ablösung der Anteile der Erben Fichtels an Fichtel & Sachs. Ernst Sachs ist damit Alleininhaber des - allerdings um die Hälfte reduzierten - Werkes (Beschäftigungszahl 1930/ 1931: 2.833). Um den Verlust der Kugellager-Abteilung wett zu machen, entschließt sich Sachs zu zwei neuen Produktionssparten: Kraftfahrzeug-Zubehör (Kupplungen und Stoßdämpfer) und Klein-Motoren. Die Motorisierung des Fahrrades ist die letzte große Lebensaufgabe, der er sich verschreibt.


1930 Der erste Sachs-Motor (74 ccm, 1.25PS) ist reif zur Serienproduktion – er wird ein Jahr später auf 98 ccm vergrößert.


1931 Erster Spatenstich am 6. Oktober zum neuen Verwaltungsgebäude in der heutigen Ernst-Sachs-Straße.

1931/1932 erreicht der Produktionsanteil von Fahrrad-Motoren bereits 19 %.

1933 Fertigstellung des Verwaltungsgebäudes am 7. Januar.


1932 2. Juli: Tod von Ernst Sachs. Sein einziger Sohn Willy Sachs übernimmt mit 36 Jahren die Leitung der Firma.

1932 Übernahme des Gußwerkes Kitzingen.


1936 Willy Sachs baut für die sportbegeisterte Jugend Schweinfurts ein modernes Stadion.


1937 Nach den erfolgreichen 98 ccm- und 125 ccm- Sachs-Motoren und der stationären Motoren präsentiert Willy Sachs auf der Automobilausstellung die „Saxonette“, einen 60 ccm-Motor, der in die Hinterrad-Nabe von Fahrrädern eingebaut werden kann.

1937 Gesamtproduktion an Motoren: 320.000


1938 erhöht sich die Zahl der Motoren auf 500.000


1939 Wenige Wochen vor Kriegsausbruch zählt Fichtel & Sachs 6.716 Beschäftigte. Im Produktionsprogramm und dem Absatz ist eine wichtige Schwerpunktverlagerung eingetreten. Der Anteil der Naben hat sich zu Gunsten von Motoren, Kupplungen und Stoßdämpfern verringert.


1944 Nach schweren Luftangriffen auf Schweinfurt beginnt die Verlagerung in Ausweich-Werke (zB. Torpedo-Nabe nach Reichenbach, Vogtland).


1945 Bei Kriegsende sind die F & S-Produktionsanlagen zu 67 % zerstört. Demontage-Gefahr bedroht die Firma. Trotz der schweren Zerstörung kommt Ende 1945 eine bescheidene Wiederaufnahme der Produktion zu Stande.


1946 Die Arbeiterzahl, die 1944 noch 7.112 und 1945 noch 6.668 betragen hatte, ist auf 2.810 abgesunken.


1948 Ende dieses Jahres kann die Schutträumung abgeschlossen werden. Die Arbeitsfläche des Werkes (1943 etwa 120.000 qm, die bei Kriegsende auf 58.000 qm zusammen geschrumpft war, erreicht jetzt wieder 71.000 qm. In der DM-Eröffnungsbilanz zum Währungsstichtag wird das Grundkapital 1:1 umgestellt. Es wird mit 15 Mio Mark festgesetzt. Nach Abzug der Schulden ergibt die neue DM-Bilanz ein Reinvermögen von 32 Mio Mark. 34 % vom Umsatz entfallen auf die Torpedo-Nabe, 24 % auf Kraftfahrzeugzubehör und 22 % auf Motoren. Die Zahl der Beschäftigten: 3105


1953 Die starke Nachfrage nach Motoren aller Art fördert den Wiederaufbau von Fichtel & Sachs entscheidend. Besonders der „SACHS 50“, ein Motor mit Zweigang-Getriebe für Mopeds und andere Klein-Krafträder, erzielt einen ungewöhnlichen Absatzerfolg. Zahl der Beschäftigten Ende des Jahres: 5071


1954 Ernst Wilhelm Sachs tritt in die Firma ein. Der Gesamtumsatz erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 40 %.


1955 Der Gesamtumsatz erhöht sich um 32 %. Eine nach modernsten Gesichtspunkten eingerichtete Motorenfertigungshalle kann in Betrieb genommen werden (Nutzfläche 6.500 qm).


1956 Konsul Willy Sachs feiert am 23. Juli seinen 60. Geburtstag. In diesem Jahr zeichnet sich zum ersten Mal eine rückläufige Bewegung im Zweirad-Geschäft ab. Fichtel & Sachs ist jedoch in der Lage, seine bisherigen Marktanteile zu halten. Auf dem Kraftfahrzeug-Sektor tritt die Firma erstmals mit dem „Saxomat“ auf, einer automatischen Kupplung.

1956 Ernst Wilhelm Sachs (Sohn von Willy Sachs) wird zum stellvertretenden Vorstandsmitglied ernannt. Zur Förderung des Berufsradsports Aufbau der Torpedo-Mannschaft. Auch der Amateurradsport wird durch Fichtel & Sachs (Ernst-Sachs-Gedächtnisrennen) großzügig gefördert.


1958 Tod von Konsul Willy Sachs am 19. November.

Ernst Wilhelm Sachs wird zum ordentlichen Vorstandsmitglied ernannt.

1958 Zur Förderung des technischen Nachwuchses und zum Aufbau eines Polytechnikums in Schweinfurt stellt das Werk 1 Mio DM zur Verfügung. Zahl der Beschäftigten: 7.127


1959 Aufbau eines Zweigwerkes in Sao Paulo: Amortex S.A. Neben dem Erwerb von kleineren Beteiligungen in den USA und Argentinien vergab Fichtel & Sachs auch Lizenzen für den Nachbau verschiedener Erzeugnisse. Hohe Export-Raten für Naben und Moped-Motoren.


1960 Der erste luftgekühlte Wankelmotor der Welt (für stationäre Einsätze) verlässt das Band.

1960 Die Nürnberger Hercules-Werke und Rabeneick, Brackwede kommen als erste Tochtergesellschaften zur Sachs-Gruppe.


1964 Die Landmaschinen-Fabrik Fella GmbH, Feucht schließt sich der Sachs-Gruppe an.

1964 Kleinbetriebe für elektrische Hausgeräte bilden einen neuen Fertigungszweig.


1965 Ein weiteres Mitglied der Sachs-Gruppe: Stabilus, Koblenz (Gasfedern, Stoßdämpfer).

1965 Neues Sachs-Produkt: Drehmomentwandler für automatische Getriebe.


1966 Zweirad-Union, Nürnberg


1967 Ernst Wilhelm Sachs scheidet aus dem Vorstand des Unternehmens aus und wird zusammen mit seinem Bruder Gunter Sachs, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.

1967 Neue moderne Fertigungsstätte für Produktion von Drehmomentwandlern.


1969 Der „Sprung über den Main“: Erweiterung des Werksgeländes auf die doppelte Größe. Im Oktober Grundsteinlegung zum „Werk Süd“.


1970 75jähriges Firmenjubiläum mit großem Festakt im neuen Schweinfurter Theater. Produktionsbeginn im Werk Süd für Kfz-Teile.


1971 Errichtung des Sachs-Renndienstes mit Rallye-Ausrichtung und –Unterstützung.


1973 Das breite Nabenprogramm wir erstmals durch eine selbsttätig schaltende Zweigangnabe bereichert: die Torpedo-Automatic.

1973 Einführung der vertikalen Spartengliederung.


1975 Gründung der Sachs-Systemtechnik GmbH (SYG). Zweck: Zukunftssicherung des Unternehmens und Neuentwicklung von Produkten.

1975 Fertigstellung des neuen Service-Zentrums für Kfz-Teile.

1975 Eine weitere Tochtergesellschaft wird in die Sachs-Gruppe aufgenommen: Dolmar-Maschinenfabrik, Hamburg (Kettensägen).


1976 22. Juli: Der britische Maschinenbaukonzern GKN (Guest, Keen & Nettlefolds) mit Hauptsitz in Birmingham übernimmt 24,98 % des Aktienkapitals der Sachs AG.

1976 Ein neues Erfolgsjahr für Fichtel & Sachs AG: Umsatzsteigerung um 21,8 % auf 825 Mio DM – Sachs-Gruppe auf 1,3 Milliarden DM.


1977 11.April: Tod von Ernst Wilhelm Sachs

1977 7. Oktober: Einweihungsfeier Werk Süd (1. Bauabschnitt beendet)

1977 Das erste Produkt des neuen Bereichs Umwelttechnik kommt auf den Markt: Sachs-Filtron, ein elektronisches Entkeimungsgerät für Trinkwasser.


1978 21.Februar: Der Bundesgerichtshof untersagt die Übernahme von weiteren 50,1 % der Anteile an der Sachs AG durch GKN:

1978 27. Oktober: Die Commerzbank-Gruppe übernimmt die GKN-Anteile mit weiteren 0,03 % aus dem Familienbesitz. Damit verfügt die Commerzbank-Gruppe über eine Schachtelbeteiligung an der Sachs AG.

1978 5. November: Die Salzgitter AG erwirbt aus dem Aktienbesitz von Gunter Sachs 23 % am Grundkapital der Sachs AG. Das Aktienkapital gliedert sich nun folgendermaßen auf: ca. 50,01 % Familie Sachs (davon ca. 12.5 % Gunter Sachs, 37,5 % Erben Ernst Wilhelm Sachs), 25,01 % Commerzbank-Gruppe, 24,98 % Salzgitter AG.

1978 Das Filtron Camp 3000 erweitert das Programm der elektronischen Wasserentkeimungsgeräte speziell für Camping, Boote, Wochenendhäuser.

1978 1. Dezember: Einweihung einer neuen Produktionsstätte für Motoren, die zu den modernsten Europas zählt.


1979 23. Februar: Gründung der Fichtel & Sachs Austria in Möllersdorf bei Wien.


1980 Übernahme der Aktienmehrheit des französischen Unternehmens Huret et ses Fils S.A., einem führenden Hersteller von Kettenschaltungen und Tachometern.


1981 Erster Schritt nach Afrika durch Gründung der Fichtel & Sachs (West Africa) Ltd. in Lagos, Nigeria, zusammen mit dem Salzgitter-Konzern.

1981 Gründung der Sachs Automotive Components Inc. in Tillsonburg, Kanada.


1982 Fusion der nordamerikanischen Gesellschaften Gas Spring Corporation, Sachs Corporation of USA und Sachs Dolmar USA zur Fichtel & Sachs Industries Inc. New York.


1983 Serienanlauf einer neuen Federbein-Generation: Gasdruckfederbeine mit hohler Kolbenstange.


1985 Gründung der Sachs-Huret Inc. als Vertriebsgesellschaft für Zweirad-Komponenten in USA.


1986 Die neu gegründete Sachs-Beteiligungsgesellschaft mbH übernimmt die Anteile an der Fichtel & Sachs Austria GmbH sowie am Wiener Handelsunternehmen Sachs-Riedl GmbH.

1986 Übernahme der Aktienmehrheit des französischen Fahrradteile-Herstellers Maillard S.A.

1986 Übernahme der Aktivitäten des Bereichs Fahrzeugketten des französischen Herstellers Sedis S.A.


1987 1. Juli: Mannesmann AG übernimmt Aktienmehrheit an der Fichtel & Sachs-Gruppe.

1987 Gründung der Sachs Automotive Components Ltd. zum Vertrieb von Kfz-Teilen auf dem britischen Aftermarket.

1987 Aufbau einer Gasfedernfertigung in Australien bei der Stabilus-MTM Pty. Ltd.


1988 Gründung der Sachs-Taiwan Co. Ltd. zur Herstellung von Fahrradnaben.

1988 Fusion der Sachs-Huret S.A. und der Maurice Maillard S.A. zur Sachs Industries S.A.

1988 Verkauf des Landmaschinenherstellers Fella GmbH, Feucht.

1988 Gründung der Mannesmann-Fahrzeugteile GmbH, Duisburg, gemeinsam mit der Mannesmannröhren-Werke AG.


1989 Übernahme des französischen Stoßdämpferherstellers Sachs Allinquant S.A.

1989 Erwerb des Kupplungsproduzenten Borg-Warner do Brasil in Brasilien und Fusion mit der Amortex Ltda. zur Sachs Automotive Ltda.

1989 Gründung der Sachs Auto S.A. in Madrid zur Bearbeitung des spanischen Kfz-Ersatzteilemarktes.

1989 Aufbau einer Gasfederproduktion bei Stabilus Ltd. in England.


1990 Mit Wirkung ab 1. Januar 1990 wird der Geschäftsbetrieb der SMAT-Fahrzeugtechnik Grebenau von der F & S AG übernommen und als F & S-Werk Grebenau geführt, wo jetzt Kupplungen wieder aufbereitet werden.

1990 Im Frühjahr lief der 500 millionste Stoßdämpfer in Schweinfurt vom Band.

1990 Aufnahme der Federbeinfertigung bei der Sachs Iberica in Spanien.

1990 2. Oktober: 1. Spatenstich F & E-Center im Werk Süd.

1990 Ab November 1990 wird der Kupplungshersteller Borg & Beck, Mexiko übernommen.


1991 Zu Beginn des Jahres scheidet die Sachs Dolmar GmbH, Hamburg, aus dem Unternehmensverband aus.

1991 Erwerb der Mehrheit an dem italienischen Fahrradkomponentenproduzenten Modolo.

1991 Aufbau der amerikanischen Federbeinfertigung in Florence, KY, USA.

1991 Übernahme von Borg und Beck de Venezuela S.A., Caracas, Venezuela.


1992 Die Mannesmann AG führt im Rahmen einer strategischen Allianz die Boge-Stoßdämpferaktivitäten mit denen der Fichtel & Sachs AG zusammen.

1992 Verschmelzung der inländischen Handelsgesellschaften mit der Fichtel & Sachs AG

1992 Umzug ins neue F&E-Center im Werk Süd

1992 Gründung der Boge Handelsgesellschaft mbH

1992 Aufnahme der Kupplungsfertigung bei Sachs Trnava in der Slowakei

1992 Fichtel & Sachs stellt die Produktion im Werk Grebenau zum Jahresende ein


1993 Übernahme der Stoßdämpferaktivitäten von der Boge AG


1994 Verselbständigung des Gußwerkes zur Sachs Gießerei GmbH, Kitzingen


1996 Einstellung der Kleinmotorenproduktion


1997 7. November: Verkauf des Fahrradbereichs an Fa. Sram, USA




Damit endet die Tätigkeit der Fa. Sachs im Fahrradbereich. Die Urzelle ist tot.


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