Bewegte Zeiten für die Lohrer Rexroth-Gruppe und ihre Division „Lineartechnik“ in Schweinfurt und Volkach. Erst die spektakuläre Übernahme der Muttergesellschaft Mannesmann durch den britischen Mobilfunkriesen Vodafone im Februar 2000. Dann die Abspaltung vom Telekommunikationsgeschäft in die Maschinenbau-Sparte Atecs (gemeinsam mit Sachs in Schweinfurt sowie VDO, Demag und Krauss-Maffei).


Nach einem Bieter-Kampf zwischen Thyssen-Krupp und dem Duo Bosch/Siemens um diese deutschen Industrie-Perlen schließlich die Einigung: Der Stuttgarter Bosch-Konzern übernimmt Rexroth. Im Dezember 2000 grünes Licht aus Brüssel zur Zusammenlegung von Rexroth mit der Bosch-Automationstechnik.


Aus der Bosch Automation und Rexroth entsteht die Bosch Rexroth AG, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Robert Bosch GmbH.


Am 1. Mai 2001 ist der offizielle Start der Bosch Rexroth AG durch Eintragung ins Handelsregister;

Rexroth Star wird ein Teil des Geschäftsbereichs „Linear Motion and Assembly Technologies“.


Der Übergang der neuen Gesellschaft wird beidseitig als „Geburtstag und Glückstag“ gefeiert. Für Bosch ist die neue Tochter aus dem Fränkischen ein Wunschkind. Sie steuert zukunftsfähige Produkte bei und reduziert die Abhängigkeit des Konzerns von der Automobilindustrie.


Wieder einmal ist ein Glücksfall für STAR eingetreten und der Industriestandort Schweinfurt wird gestärkt.




Beachte:

Die Bearbeitung erfolgt ganzheitlich unter „Star (Bosch-Rexroth)“.

Einzelheiten zu Bosch-Rexroth gehen dort aus den Firmendaten, der Firmengeschichte und insbesondere den Facetten der Firmengeschichte hervor.



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